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CubelaPetarandClaude Fable 5 43054f32b8 Add base plays for all hosts, nvidia_gpu role, GPU pre-work items
- run.yml: base plays (geerlingguy.security) for jira and git; gpu01
  play with security + docker + nvidia_gpu
- roles/nvidia_gpu: driver pinned >=580 (Blackwell), CUDA repo,
  container toolkit incl. the nvidia-ctk runtime configure step
- manuals/20260714-nvidia-driver-install.md: dated per convention,
  corrected (pinned -server driver instead of autoinstall+cuda-drivers
  mix, toolkit optional, added missing nvidia-ctk/docker restart step)
- gpu01 folder: planning docs under notes/, runbooks under manuals/,
  scripts/; convention documented in CLAUDE.md
- scripts/share-analysis.ps1: read-only SMB share analysis for the
  Windows server (projektplan §2.1)
- TODO.md: Phase-0 pre-work items from the projektplan

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-14 10:30:43 +02:00

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Software Assessment — GPU Server für LLM-Workloads

Date: 2026-07-06 Status: Draft for internal review

TL;DR

LM Studio ist als Server-Dienst für viele Benutzer nicht geeignet. Es ist ein Desktop-Tool für Einzelnutzer. Empfehlung: vLLM als Inference-Server + Open WebUI als Benutzeroberfläche (Multi-User, LDAP). Für die Datei-Suche über SMB-Shares wird zusätzlich eine RAG-/Enterprise-Search-Komponente benötigt — das ist der eigentlich anspruchsvolle Teil des Projekts, nicht das LLM-Hosting.

1. Ist LM Studio als Server-Dienst geeignet?

Kurz: Nein, nicht für den Multi-User-Betrieb.

Was LM Studio inzwischen kann:

  • Headless-Betrieb ohne GUI über den llmster-Daemon (offiziell dokumentiert: lmstudio.ai/docs/app/api/headless)
  • OpenAI-kompatible lokale API
  • Seit 2025 auch für kommerzielle Nutzung kostenlos

Warum es trotzdem ungeeignet ist:

Anforderung LM Studio
Multi-User / Benutzerverwaltung Keine — die API ist für einen lokalen Einzelnutzer gedacht, ohne Benutzerkonten
LDAP/AD-Anbindung Nicht vorhanden
Gleichzeitige Anfragen vieler Nutzer llama.cpp-Backend, kein Continuous Batching wie vLLM — Durchsatz bricht bei Parallelität ein
Modell-Verwaltung im Betrieb ⚠️ Modell-Laden ist exklusiv; Wechsel unterbricht den Dienst
RAG / Suche über Netzlaufwerke Nur lokale Datei-Anhänge im Chat, keine Index-Pipeline

Fazit: LM Studio bleibt sinnvoll als lokales Tool für Power-User am Arbeitsplatz, aber der Server braucht einen echten Inference-Stack.

2. Empfohlener Software-Stack

[User-Browser] ──► Open WebUI (Auth via LDAP/AD, Chat-UI, RAG)
                        │ OpenAI-kompatible API
                        ▼
                   vLLM (Inference-Server, Continuous Batching)
                        ▼
                   1× GPU (96 GB VRAM)

[SMB-Shares] ──► Index-Pipeline (Embedding + Vektor-DB) ──► RAG-Abfragen

Inference: vLLM

  • De-facto-Standard für Multi-User-LLM-Serving: Continuous Batching, PagedAttention, hoher Durchsatz bei vielen gleichzeitigen Nutzern
  • OpenAI-kompatible API → jedes Frontend (auch LM Studio-Clients der Power-User) kann sich verbinden
  • Läuft als Docker-Container, gut automatisierbar

Frontend: Open WebUI

  • Multi-User mit Rollen/Gruppen, native LDAP-Anbindung (deckt die Anforderung "Alle User angebunden (LDAP?)" aus den Notizen ab)
  • Chat-UI im ChatGPT-Stil — geeignet für Nicht-Power-User
  • Eingebaute RAG-Funktion ("Knowledge Bases"): Dokumente hochladen und durchsuchen

Datei-Suche über SMB-Shares — der kritische Punkt

"Suchmaschine für eigene Daten" heißt: die Shares müssen indiziert werden (Embedding-Modell + Vektor-Datenbank), nicht nur per Chat angehängt. Optionen:

  1. Open WebUI Knowledge Bases — seit v0.9.6 mit offiziellem Sync-Tool oikb: gemountete Verzeichnisse (→ SMB-Shares) werden inkrementell in Knowledge Bases gespiegelt. Details: 20260707-deep-dive.md §4.3.
  2. Onyx (ehem. Danswer) — dediziertes Enterprise-Search-Produkt, Konnektoren für Datei-Quellen, eigene Benutzer-/Rechteverwaltung, nutzt das lokale LLM via OpenAI-API. Passender für den Vollausbau.
  3. Eigene Pipeline (gemountete Shares + Embedding-Job + Qdrant/pgvector) — maximale Kontrolle, mehr Aufwand.

⚠️ Offener Punkt, vor Angebot klären: Müssen Suchergebnisse die NTFS-/Share-Berechtigungen respektieren (User A darf Dokumente von Abteilung B nicht sehen)? Permission-Trimming ist in keiner der Standard-Lösungen trivial und bestimmt maßgeblich Aufwand und Produktwahl. Wenn ja, ist Onyx oder eine kommerzielle Lösung fast zwingend; wenn die Shares ohnehin für alle lesbar sind, reicht der einfache Stack.

Modelle (bei 96 GB VRAM)

  • Start: ein 2032B-Instruct-Modell (z. B. Qwen3-32B oder gpt-oss-20b) in FP8 — schnell, viel KV-Cache-Headroom für viele parallele Nutzer, gutes Deutsch
  • Option: 70B-Klasse in FP8 oder gpt-oss-120b (MXFP4, ~63 GB) passt auf die eine Karte, wenn mehr Qualität gewünscht ist — auf Kosten des Durchsatzes
  • Zusätzlich ein Embedding-Modell für die Suche (z. B. multilingual-e5 oder bge-m3, klein, läuft nebenher auf derselben GPU)

Betrieb

  • Ubuntu Server 24.04 LTS, NVIDIA-Treiber + Container Toolkit
  • Alles als Docker Compose (vLLM, Open WebUI, Vektor-DB) → reproduzierbar, einfache Updates
  • Backup nur für Konfiguration + Vektor-DB nötig; Modelle sind wiederbeschaffbar

3. Offene Fragen an den Kunden

  1. Wie viele Benutzer insgesamt / gleichzeitig? (bestimmt Modellgröße)
  2. Datenvolumen und Dateitypen auf den Shares? (Office, PDF, Scans/OCR?)
  3. Müssen Berechtigungen der Shares in der Suche durchgesetzt werden? (s. o.)
  4. Nur Chat + Suche, oder auch API-Zugriff für Anwendungen/Skripte?

Quellen