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CubelaPetarandClaude Fable 5 43054f32b8 Add base plays for all hosts, nvidia_gpu role, GPU pre-work items
- run.yml: base plays (geerlingguy.security) for jira and git; gpu01
  play with security + docker + nvidia_gpu
- roles/nvidia_gpu: driver pinned >=580 (Blackwell), CUDA repo,
  container toolkit incl. the nvidia-ctk runtime configure step
- manuals/20260714-nvidia-driver-install.md: dated per convention,
  corrected (pinned -server driver instead of autoinstall+cuda-drivers
  mix, toolkit optional, added missing nvidia-ctk/docker restart step)
- gpu01 folder: planning docs under notes/, runbooks under manuals/,
  scripts/; convention documented in CLAUDE.md
- scripts/share-analysis.ps1: read-only SMB share analysis for the
  Windows server (projektplan §2.1)
- TODO.md: Phase-0 pre-work items from the projektplan

Co-Authored-By: Claude Fable 5 <noreply@anthropic.com>
2026-07-14 10:30:43 +02:00

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Hardware Assessment — GPU Server für LLM-Workloads

Date: 2026-07-06 Status: Draft for internal review Budget: ~50.000 €

TL;DR

Die Beobachtung vom Bestandsserver (CPU < 10 %, RAM < 150 GB, GPUs zeitweise voll ausgelastet) ist typisch: LLM-Inference ist fast reine GPU-Last. Downscaling von CPU und RAM ist richtig. Bei der GPU empfehle ich statt einer halben H100-NVL-Konfiguration die NVIDIA RTX PRO 6000 Blackwell Server Edition (96 GB) — mehr VRAM als eine H100 NVL, in Single-GPU-Inference- Benchmarks gleichauf oder schneller, für etwa ein Drittel des Preises (~910 k€ statt ~31 k€). Gesamtsystem landet grob bei 2025 k€ inkl. Support — deutlich unter Budget.

1. Einordnung des Bestandsservers

Die Referenz-Konfiguration (DL380a Gen11, 2× Xeon 6526Y, 512 GB RAM, 2× H100 NVL) ist für den Inference-Use-Case überdimensioniert:

  • CPU < 10 %: erwartbar — bei GPU-Inference macht die CPU nur Tokenizing, Scheduling und I/O. 2× 16 Kerne sind unnötig.
  • RAM < 100150 GB: davon ist erfahrungsgemäß ein großer Teil Page-Cache. Echter Bedarf: Modell-Staging + Services, deutlich unter 128 GB.
  • 2× H100 NVL: NVLink-Pärchen lohnt sich nur, wenn ein Modell über beide GPUs gespannt wird (Tensor-Parallel). Für Modelle ≤ 96 GB unnötig.

2. GPU-Empfehlung

RTX PRO 6000 Blackwell SE H100 NVL L40S
VRAM 96 GB GDDR7 94 GB HBM3 48 GB GDDR6
Speicherbandbreite 1.792 GB/s 3.900 GB/s 864 GB/s
FP8/FP4 / (Blackwell) / /
NVLink (hier irrelevant, 1 GPU)
Straßenpreis (ca.) ~910 k€ ~31 k€ ~8 k€
  • Benchmarks 2026 zeigen die RTX PRO 6000 bei Single-GPU-LLM-Inference gleichauf bis vor der H100 bei ~28 % niedrigeren Kosten pro Token (cloudrift.ai, openmetal.io).
  • Gegenüber der in den Notizen angesetzten 48-GB-Karte (L40S-Klasse): doppelter VRAM und > 2× Bandbreite für ähnliches Geld — 96 GB erlauben 70B-Modelle in FP8 bzw. viel KV-Cache für parallele Nutzer (gpuperhour.com).
  • H100 NVL nur dann, wenn später auf 2 GPUs mit Tensor-Parallelität erweitert werden soll — dafür gibt es hier kein Anzeichen.

⚠️ Mit dem Distributor klären, welche HPE-Plattform (DL380 Gen11/Gen12 bzw. DL380a) für die RTX PRO 6000 Blackwell SE qualifiziert ist.

3. Empfohlene Konfiguration (angelehnt an das Referenz-Angebot)

Komponente Referenz-Server Empfehlung neu Begründung
Chassis DL380a Gen11 DL380 Gen11/Gen12 mit GPU-Kit (oder DL380a) 1 GPU braucht kein 4-GPU-Chassis
CPU 2× Xeon 6526Y (32C) 1× Xeon 16C (z. B. 6526Y o. kleiner) CPU-Last < 10 % beobachtet
RAM 512 GB (8× 64 GB) 128 GB (8× 16 GB) Alle 8 Kanäle belegt (Bandbreite), Upgrade-Pfad auf 256 GB frei
Boot-SSD 2× 960 GB NVMe 2× 960 GB NVMe (RAID 1) unverändert
Daten-SSD + 2× 3,84 TB NVMe (RAID 1) Modelle + Vektor-Index der Datei-Suche
NIC 2× 25 GbE + 4× 1 GbE 1× 25/10 GbE SFP28 + 1 GbE (Mgmt) Indizierung zieht die SMB-Shares übers Netz — 1 GbE wäre der Flaschenhals
GPU 2× H100 NVL 94 GB 1× RTX PRO 6000 Blackwell SE 96 GB s. o.
PSU 4× 18002200 W 2× 1800 W (redundant) 1 GPU à 600 W
iLO Adv + Support 5 J. 5 J. Tech Care Essential unverändert

Grobe Kostenschätzung: Server-Basis + CPU + RAM + Storage ≈ 1012 k€, GPU ≈ 910 k€, Support ≈ 46 k€ → ~2328 k€. Es bleibt Budget für Einrichtung/Software-Dienstleistung (RAG-Pipeline!) und ggf. eine zweite GPU später — das Chassis dafür gleich mit einplanen (Riser/Netzteile).

4. Passt eine GPU für "viele Nutzer"?

Ja, für den beschriebenen Fall (Nicht-Power-User, Chat + Datei-Suche):

  • Nicht-Power-User erzeugen wenig gleichzeitige Last; realistisch sind 520 parallele Anfragen selbst bei 100+ angebundenen Usern.
  • vLLM mit einem 2032B-Modell in FP8 auf 96 GB bedient das komfortabel; ein 70B-Modell geht ebenfalls, mit weniger Parallelitäts-Headroom.
  • Wachstumspfad: zweite RTX PRO 6000 nachrüsten (zwei unabhängige vLLM-Instanzen bzw. Modell-Replikation — kein NVLink nötig).

Quellen